Rocket League

Bei dem bekannten Computerspiel „Rocket League“ von der Firma „Psyonix“, handelt es sich um ein Autoballspiel, welches auf den ersten Blick relativ eintönig und simpel wirkt. Befasst man sich allerdings genauer mit dem nur 19.99 Euro teuren Spiel, wird einem klar wie vielfältig dieses Spiel ist.

Beginnen wir mit den Modi, welche man ohne eine Internetverbindung spielen kann:
Das wären einal die Möglichkeit verschiedene Trainingsmöglichkeiten auszuüben und selber zu erstellen, eine Saison zu spielen so wie Freundschaftsspiele zu starten.

Das Spielprinzip ist simpel. 2-8 Spieler pro Spiel, wer innerhalb von 5 Minuten mehr Tore erzielt, gewinnt.

Mit einer Internetverbindung (Onlinemodus) kann man verschiedene Onlinespiele starten. Hierbei unterscheidet zwischen dem normalen Modus und dem wettkampf Modus. Der normale Modus beinhaltet Spiele (1v1, 2v2, 3v3, 4v4 und Sondermodi Schneefrei, Körber, Rumble), welche nicht in die Onlinewertung eingehen. Bei dem wettkampf Modus, gibt es allerdings eine Onlinewertung, welche in 15 Ligen aufgeteilt werden. Diese 15 Ligen beinhalten zusätzlich noch 5 weitere Unterligen, welche man absolvieren muss um einer der 15 Ligen aufzusteigen.

Nach einen beendetem Spiel, erhält der Spieler zu einer gewissen Wahrscheinlichkeit ein Item, welches er für seine Autos verwenden kann um sie zu verändern. Dank des neusten Updates, ist es möglich mit anderen Spielern aus der gesamten Welt mit diesen Items zu handeln.

Rocket League ist kein sogenanntes „Pay to win Spiel„, weshalb jeder Spieler alles nach dem Kauf des Spieles kostenlos Spielen kann und auch ohne sich weitere Inhalte zu kaufen keinen Nachteil hat.

Richtig parken – Parkregeln einhalten

In der Fahrschule wird uns nicht nur die Höchstgeschwindigkeit, die Bedeutung der Verkehrsschilder und Anfahren am Berg beigebracht, sondern hohe Aufmerksamkeit wird ebenfalls auf das richtige Einparken gelegt. Im Laufe der mehrjährigen Fahrpraxis bekommen wir jedoch Routine und wir befolgen die gelernten Regeln nicht mehr hundertprozentig. Das kann aber zu (unwissentlich) hervorgerufenen Verstößen gegen die Straßenverkehrsordnung führen.

Es drohen Bußgelder, im schlimmsten Fall das Abschleppen des eigenen Autos. Natürlich kann sich nicht jeder Verkehrsteilnehmer die über 1300 Tatbestände des Falschparkens merken. Die wichtigsten Regeln sind dennoch leicht zu merken und gut einzuhalten. Und klären gleich Mythen auf, die so überhaupt nicht stimmen, obwohl sie ständig umgesetzt werden.

Regel Nummer 1

Auf Behindertenparkplätzen dürfen nur Menschen mit Behindertenausweis parken

Ganz klar: Nein! Selbstverständlich haben Menschen mit Beeinträchtigungen das alleinige Anrecht auf diesen Parkplatz. Aber: Wer keinen Ausweis besitzt hat das Recht, auf diesem Platz maximal drei Minuten zu halten. Der Fahrer muss in der Nähe sein, sobald jemand mit Ausweis auf diesen Parkplatz möchte.

Regel Nummer 2

Taxen ist es erlaubt, überall zu parken und zu halten

Taxifahrer dürfen nur dann in zweiter Reihe oder auf einem Fußweg/ Radweg halten, wenn wenn die Verkehrslage es erlaubt. Das gilt natürlich für alle Straßenverkehrsteilnehmer, für Taxen jedoch in besonderem Maße. Stören sie den Verkehrsfluss durch das Halten in zweiter Reihe einer stark befahrenen Straße, müssen sich die Taxifahrer einen anderen Platz suchen. Dem Fahrgast ist in solch einem Fall zuzumuten, ein paar Meter weiter zu gehen.

Regel Nummer 3

Auf dem Gehweg halten

Auch wenn der Verkehrsteilnehmer sein Auto nur kurz be- oder entladen möchte, darf er nicht einfach auf dem Fußweg oder Radweg halten. Kommt deswegen der Ordnungsdienst, sollte man sich nicht mit ihm anlegen. Der kann durchaus verlangen, den Platz sofort zu räumen. Nur dort, wo Schilder ausdrücklich erlauben, auf dem Geh- oder Radweg zu halten, darf man es tatsächlich. Steht kein Schild, gilt striktes Halteverbot. Das gilt im Übrigen auch für alle die, die mit Mofa, Roller, Auto oder Motorrad auf dem Fußweg fahren.

Regel Nummer 4

Der Parkplatz darf blockiert und reserviert werden

In Großstädten und mitten in der Innenstadt ist es sehr schwierig, einen Parkplatz zu finden. Gerade in der Mittagszeit oder im Feierabendverkehr findet man kaum einen Parkplatz. Mitunter müssen Autofahrer bis zu vier mal um einen Block fahren, um endlich einen freien Platz zu finden. Wenn der jedoch zu eng ist, um sofort parken zu können, steigen viele Beifahrer aus und stellen sich so auf den Platz, um ihn für andere zu blockieren. Der Fahrer kann in Ruhe einparken. Das jedoch kann schwere Folgen für den Fahrer haben, denn diese Aktion zählt sogar als Nötigungsversuch. Insbesondere dann, wenn jemand anders mit einem kleineren Auto den Parkplatz beanspruchen möchte. Ebenfalls ist es verboten, eine Parkbucht zu blockieren oder mit Pylonen oder Flatterband abzusperren. Das gilt auch, wenn jemand umziehen möchte. Die Parkbucht, sofern sie öffentlich ist, muss jedermann zu jederzeit zugänglich sein.

Regel Nummer 5

Halteverbotsschilder mit Pfeilen geben die Straßenseite an

Ein Irrtum, der leider weit verbreitet ist. Wenn ein Halteverbotsschild mit einem Pfeil versehen wird, bezieht sich dieser lediglich auf den Anfang und das Ende des Halteverbotes. Der Pfeil nach rechts bedeutet nur, dass man nur bis zu der Stelle („ bis hier“) parken darf, wenn man direkt vor dem Schild steht. Der Pfeil nach links weist darauf hin, dass das Halteverbot „ab hier“ gilt.

Regel Nummer 6

Unterschied zwischen Halten und Parken

Zunächst sei gesagt, dass beide Begriffe nicht das gleiche aussagen. Halten und Parken sind zwei verschiedene paar Schuhe. In der Straßenverkehrsordnung sind beide Begriffe eigenständig definiert. Halten bedeutet stets, dass die Zeit von drei Minuten nicht überschritten werden darf und der Fahrer stets in Nähe seines Fahrzeuges sein muss. Das gilt für den Straßenrand und einer erlaubten Stelle mit darauf hinweisenden Verkehrsschild. Wer länger als drei Minuten steht, der parkt. Diese Regel weitet sich aus, wenn der Fahrer beim Halten nicht in der Nähe ist, weil er in den nächsten Supermarkt geht. Dann gilt das Auto bereits als geparkt. Sobald das Auto abgeschlossen ist, auch wenn der Fahrer nur kurz beim Kiosk auf der anderen Straßenseite ist, gilt das Auto als geparkt.

Regel Nummer 7

Ein Halteverbot ist erst dann ein Verbot, wenn ein Schild darauf hinweist

Das stimmt nicht. Der Verkehrsteilnehmer kann nicht davon ausgehen, dass jegliches Halteverbot ausgeschildert ist. In der Fahrschule lernen wir alle Stellen, an denen Halten verboten ist. Dazu zählen unübersichtliche Stellen wie Kurven und Straßenkuppen, an denen selbstverständlich das Halten auch ohne Schild verboten ist. Sollte in diesem Bereich der Verkehrsfluss den Fahrer dazu zwingen anhalten zu müssen, ist das Warten natürlich in Ordnung. Sobald der Verkehr wieder fließt, muss der Fahrer aber unverzüglich weiterfahren.

Regel Nummer 8

Wessen Auto auf dem Parkplatz steht, dem gehört er

So logisch das auch sein mag, diese Tatsache stimmt nicht. Leider erleben Polizisten oft Streitfälle, in denen zwei Beteiligte darüber streiten, wem nun der Parkplatz oder die Parklücke wirklich gehören. Wahrscheinlich wird schon jeder mindestens einmal erlebt haben, dass man im Rückwärtsgang zum Einparken ansetzt, da fährt jemand anders in die Lücke. In der Tat gehört diesem Verkehrsteilnehmer dieser Parkplatz nicht, denn die Straßenverkehrsordnung regelt eindeutig, dass der Platz dem gehört, der sich aufstellt, um in dieser Lücke rückwärts einzuparken.

Regel Nummer 9

Auf Fußwegen dürfen Motorräder parken

Das ist überhaupt nicht erlaubt. In der Straßenverkehrsordnung steht geschrieben, dass kein Fahrzeug zu keiner Zeit auf einem Fußweg parken darf. Wer parken möchte, muss den dafür vorgesehenen rechten Seitenstreifen benutzen. Und das auch nur dann, wenn dieser genug befestigt ist, ansonsten muss der Verkehrsteilnehmer an den rechten Fahrbahnrand fahren. Diese Vorschrift gilt sowohl für das Parken als auch für das Halten.

Regel Nummer 10

Roller und Motorräder dürfen nicht in Parkbuchten stehen

Fast jeder Autofahrer ärgert sich über an Parkbuchten haltende oder parkende Mofas und Motorräder. Aber: Sie dürfen. Zweiräder dürfen laut Ordnungsämter in Parkbuchten halten und parken, wenn kein besonderes Verkehrsschild auf das Gegenteil hinweist.

Regel Nummer 11

Egal welche Farbe, Hauptsache Parkscheibe

Auch das ist in der Straßenverkehrsordnung geregelt: Parkscheiben müssen blau sein. Weder pinke, lilafarbene oder grüne Parkscheiben werden zugelassen. Zudem dürfen sie keine Werbung aufgedruckt haben und müssen 110 Millimeter breit sowie 150 Millimeter hoch sein. Alle andere Parkscheiben werden nicht anerkannt und es wird mit einem Bußgeld geahndet wie bei denen, die keine Parkscheibe am Fenster liegen haben.

Regel Nummer 12

Parkautomat kaputt heißt freies Parken

Auf keinen Fall. Ist der Ticketautomat kaputt, muss erst auf dem gesamten Parkplatz überprüft werden, ob es noch einen funktionstüchtigen Automaten gibt. Ist das nicht so, dann muss gut sichtbar eine Parkscheibe ans Fenster gelegt werden. Außerdem muss die Höchstparkzeit eingehalten werden.

Wo ist generell Parken und Halten erlaubt?

Parken und Halten ist überall dort erlaubt, wo keine Halte- und Parkverbotsschilder stehen, wo ausdrücklich auf Parkplätze hingewiesen wird und natürlich auf allen öffentlich ausgeschilderten Parkplätzen sowie in Tief- und Hochgaragen. Sind keine Parkflächenmarkierungen angegeben, darf am rechten Fahrbahnrand oder Seitenstreifen geparkt werden, sofern kein Verkehrsteilnehmer behindert wird. Ausnahme bildet die Einbahnstraße, dort darf auch am linken Fahrbahnrand geparkt werden.

Generelles Park- und Halteverbot

An folgenden Stellen und Bereichen ist es verboten zu parken und zu halten:

  • an Einfahrten und Ausfahrten
  • an Kreuzungen, vor Kreuzungen, in Kreuzungsnähe
  • an Bahnübergängen
  • an Haltestellen
  • am Andreaskreuz
  • auf Vorfahrtsstraßen
  • auf Geh- und Radwegen
  • auf Schachtdeckeln
  • bei einseitiger Fahrstreifenbegrenzung

Was ist vegane Ernährung?

Über Geschmack lässt sich bekanntlich streiten, somit auch über die Art der persönlichen Ernährung. Manche lieben viel Fleisch, manche bevorzugen Gemüse, wieder andere genießen oft süße Mehlspeisen. Abgesehen von den vielen Allergien, die in den letzten Jahren entstanden sind, kann jeder das essen was er mag. Neben den religiösen Vorgaben beim Essen wie Halal und Koscher gibt es Menschen, die bestimmte Vorlieben haben. Diese basieren auf verschiedenen Gründen, wie unter anderem eine ethische Gesinnung oder weil es für die Gesundheit besser ist. Dazu zählen das vegetarische sowie das vegane Essen. Davon hören wir immer wieder. Vegetarisch können inzwischen fast alle erklären, nämlich fleisch- und fischlos. Doch was genau ist eigentlich Vegan?

Definition Vegan

Wer sich vegan ernährt, verzichtet auf komplett alles, was vom Tier stammt. Er ernährt sich ausschließlich von pflanzlichen Lebensmitteln. Somit verzichten Veganer auf Fisch, Fleisch, Eier, Milch- und Milchprodukte und auf Honig. Die meisten Veganer ernähren sich so speziell, weil ihnen der Tierschutz am Herzen liegt, sie möchten nicht am Leid der Tiere profitieren. Einige andere Gründe sind unter anderem eine langfristige gesunde Ernährung oder kurzfristig, um überflüssige Pfunde zu verlieren. Und dann gibt es noch die dritte Gruppe von Veganern, denen das Thema Umweltschutz am Herzen liegt. Sie erwarten durch ihr Handeln positive Ergebnisse auf das Klima und die allgemeine Situation der Welternährung.

Ist man von Geburt an vegan?

Ein klares Nein. Der Mensch ist ein Allesesser. Das war in der Zeit der Neandertaler sogar überlebenswichtig, denn ausschließlich mit Pflanzen und Beeren hätten die Frauen ihre Männer und Kinder nie ernähren können. Damals haben die Neandertaler fast überwiegend Fleisch gegessen, im Lauf der Jahre sind wir Menschen zu einer Art Mischkost umgestiegen. Das heißt, wir essen tierische und pflanzliche Kost zu gleichen Teilen. Auch unsere geistige Weiterentwicklung brachte viele Vorteile in der Ernährung.

So haben wir zum Beispiel gelernt, das frisch gepflückte Obst oder Eier nicht mehr direkt von der Hand in den Mund zu stecken. Wir haben verschiedene Zubereitungsarten gelernt. Viehzucht und Ackerbau brachten weitere Vorteile mit sich, dazu zählen die Milchwirtschaft, Gewinnung von Wolle und das Anbauen von Getreide. In der Zeit unserer ersten Vorfahren war das Essen natürlich noch sehr viel fettiger und reichhaltiger an Kohlenhydraten. Das war für die männlichen Jäger sehr wichtig, da sie oft tage- und wochenlang auf Jagd waren.

Doch je mehr wir uns zivilisierten und sich die äußeren Umstände und das Klima änderten, desto weniger Bewegung hatten wir. Die Industrialisierung sorgte im 19. Jahrhundert nicht nur für viele Erleichterungen in der Arbeitswelt, sondern auch für ein Überangebot an Lebensmitteln. Besonders Fleisch, Zucker und Produkte aus Weißmehl gab es im Überfluss. Das führte zu einseitiger Ernährung, was in gesundheitlichen Problemen endete. Mit der Entstehung vieler Allergien wie Histamin- und Glutenunverträglichkeit, Allergien bei Nüssen oder bestimmter Obstsorten begannen viele Menschen umzudenken. Teilweise waren sie durch ihre Erkrankungen gezwungen, ihre Ernährung umzustellen. Ende des 20. Jahrhunderts begann ein großes Umdenken.

Es wurde wieder mehr Sport getrieben, bewusst auf die Ernährung geachtet und erste Denkansätze bezüglich des Klimawandels ergaben sich. Fettleibigkeit und Krankheiten wie Diabetes gingen zurück. Viele Menschen entschieden sich bewusst, bewusster zu essen. Vegetarisches Essen wurde immer beliebter, nicht lange darauf gab es die ersten Veganer. Sich vegan zu ernähren ist somit eine bewusst persönliche Entscheidung, ein Lebensstil. Aber natürlich kann man sagen, dass Kinder von Veganern quasi vegan „geboren“ werden, da sie durch ihre Eltern keine anderen Ernährung kennen.

Ist vegan automatisch naturbelassen?

Nein, leider nicht. Vegane Kost ist nur dann wirklich naturbelassen, wenn keine künstlichen Ersatzprodukte im Essen enthalten sind. Die veganen Lebensmitteln bestehen nämlich aus Ersatzprodukten für Fleisch, Milch, Butter, Käse und Fisch. Diese müssen von der Lebensmittelindustrie aufwändig hergestellt werden. Oft werden hierfür bestimmte Aromen verwendet. Dazu gehören Konservierungs-, Farb- und Zusatzstoffe.

Für wen ist vegane Kost geeignet?

Wer sich vegan ernähren möchte, darf dies gerne tun. Eine Umstellung der Ernährung ist jederzeit möglich. Wer sich auf einen komplett neuen Lebensstil einlässt, wird gut als Veganer durchs Leben kommen. Am einfachsten ist es für alle die, die vorher bereits viel Vollkornprodukte gegessen oder sich generell vollwertig ernährt haben. Für Vegetarier ist eine Umstellung auf vegan am leichtesten. Allerdings ist vor der Umstellung ein Blick auf die persönlichen Lebensumstände wichtig. Wer sich vegan ernähren möchte, sollte unbedingt mindestens jedes halbe Jahr einen Check bei seinem Hausarzt durchführen. Dieser kann rechtzeitig einen Vitaminmangel feststellen oder eine Fehlfunktion der Schilddrüse bemerken. Schwangere und stillende Mütter dürfen sich nicht vegan ernähren. Wenn sie es doch tun, ist eine Zusammenarbeit mit dem Gynäkologen zwingend. Dann nämlich braucht die Schwangere Medikamente, die bestimmte Stoffe ersetzen, die in der veganen Ernährung fehlen.

Das im Bauch heranwachsende Leben benötigt Nährstoffe und Spurenelemente, und das in hohen Mengen. Eine vegane Ernährung kann das nicht garantieren. Das ungeborene Kind kann durch Unterversorgung dieser wichtigen Nährstoffe schwere Schäden davon tragen. Somit ist es gut, wenn Schwangere wenigstens während der Schwangerschaft und Stillzeit auf vegetarische Kost umsteigen. Auch bei Kindern ist Vorsicht angebracht, was vegane Ernährung betrifft. Natürlich kann Kindern vegane Ernährung nah gebracht werden, doch für eine gute Entwicklung ist es wichtig, dass mindestens zweimal die Woche Fleisch und Milchprodukte oder zumindest vegetarische Kost auf dem Speiseplan stehen. Sind die Kinder dann Jugendlich und fertig in ihrer Entwicklung, kann komplett auf vegane Kost umgestiegen werden.

Wie ist es bei Diabetes?

Diabetiker können sich durchaus vegan ernähren, wenn sie ein paar Punkte beachten. Diabetiker sollten darauf achten, keine Kohlenhydrate zu sich zu nehmen, die schnell in die Blutbahn gehen. Dazu zählen Zucker und Weißbrot. Daher eignen sich für vegane Diabetiker besonders Vollkornprodukte, viel Gemüse und Lebensmittel aus Soja. Es kann passieren, dass sich im Laufe einer längeren veganen Ernährung die Blutfettwerte bessern sowie eine Normalisierung des Gewichts eintritt. Das ist vorteilhaft, da dadurch in Absprache mit dem Arzt Medikamente oder Insulin gespart beziehungsweise reduziert werden kann. Das gilt jedoch nur für Patienten mit Diabetes Typ 2. Patienten mit Diabetes Typ 1 müssen trotz veganer Ernährung sämtliche Therapien mit Insulin und Spritzen einhalten.

Generell gilt, wer seine Ernährung auf vegan umstellen möchte, sollte vorher einen Termin mit seinem Hausarzt vereinbaren. In den meisten Fällen wird er grünes Licht geben, wenn die Gabe von bestimmten Vitaminen gewährleistet ist.

Vegan für Anfänger

Vegan kann man sich auf zweifache Weise ernähren. Zum einen mit Ersatzprodukten für Fleisch, Fisch, Milch und Eiern. Außerdem ernähren sich Veganer von viel Gemüse, Körnern und Vollkornprodukten. Meistens werden beide Arten gemischt, so wie bei einer herkömmlichen Mischkost. Rezepte gibt es reichlich, Lebensmittel auch. Niemand muss verhungern, nur weil er sich vegan ernährt. Zunächst sollten Einsteiger verschiedene Rezepte ausprobieren, um im wahrsten Sinne auf den Geschmack zu kommen. Nur durch Ausprobieren kann man lernen und herausfinden, was einem schmeckt und was nicht. Inzwischen erhält man vegane Produkte nicht nur mehr in Reformhäusern oder Bioläden.

Viele Supermärkte, Discounter und Drogerien bieten ebenfalls eine große Auswahl an veganen Produkten. Hauptzutat bei den Milchprodukten wird Soja sein, als Fleischersatz bietet sich oft Tofu an. Aber auch Mandel- oder Hafermilch schmeckt als Milchersatz sehr lecker. Egal, für welches vegane Essen man sich entscheidet, wichtig beim Kochen ist: Ordentlich würzen und gut anbraten, dabei nicht am Öl sparen. Es gibt viele Varianten von Marinaden, die man mit Knoblauch, Zwiebeln oder Gewürzmischungen mixen kann. Goldgelb angeröstet schmeckt veganes Essen besonders gut. Wer mal statt Tofu einen anderen Fleischersatz essen möchte, probiert Seitan. Seitan ist fleischartiger , kräftig im Geschmack und besteht aus Weizeneiweiß. Es braucht lediglich klein geschnitten und gebraten werden.

Folgende Grundnahrungsmittel benötigen Veganer:

Dosentomaten, Kichererbsen, Hülsenfrüchte, Brokkoli, Grünkohl
Jodsalz, vegane Margarine oder Reformmargarine, Oliven- und Rapsöl
Kartoffeln, Reis, Brot, Nudeln aus Hartweizen ohne Ei, Müsli, Nussmischung
Obst und Gemüse ganz verschieden je nach Geschmack
Sojagetränke mit Vitaminen und Calcium, Joghurt aus Soja

Wer sich aus der Apotheke noch regelmäßig mit Multivitaminprodukten versorgt, kann sich unbesorgt vegan ernähren.