PlayStation 5: Abwärtskompatibel über alle Generationen

Die PlayStation 5 lässt mit einem spannenden Gerücht aufhorchen: Sogar Spiele der Original PlayStation (Erscheinungsjahr 1994) sollen auf der neuen Konsole laufen.

Die Kompatibilität mit sämtlichen Vorgänger-Games könnte viel weiter gehen, als zuerst angenommen und damit auch Spiele aus der ersten Stunde der Sony Spielkonsole einschließen, so Digital Trends laut Information von HipHopGamer. Vom Systemarchitekten der Konsole Mark Cerny, wurde bisher nur bestätigt, dass Games der PlayStation 4 und PlayStation VR auf der PlayStation 5 gespielt werden könnten.

Remastering Engine

Nun wird spekuliert, dass Sony an einer „Remastering Engine“ tüftle, die Spiele sämtlicher Gerätegenerationen spielbar machen würde. Ältere Spiele dürften Upgrades wie etwa 4K-Unterstützung bekommen. Drei Modi sollte künftig der Grafikprozessor (GPU) beinhalten; sie sollen beim Anpassen und Erkennen von CDs der Vorgängerversionen helfen.

Eine Bestätigung der Abwärtskompatibilität seitens Sony gibt es bislang nicht berichtet casinovergleich.eu. Am 7. Jänner, pünktlich zum Start der Elektronikmesse CES soll es aber Informationen und Details zur PlayStation 5 geben.

Konkurrent Microsoft

Es kann gut sein, dass es Sony mit der erweiterten Abwärtskompatibilität gelungen ist, den Konkurrenten Microsoft ins Grübeln zu bringen. Seitens Microsoft wurde bereits bestätigt, dass die Xbox Series X, (Erscheinungsdatum etwa Dezember 2020) – pünktlich zum Beginn des Weihnachtsgeschäftes – , genau wie die Xbox One über eine Abwärtskompatibilität bis zur Original Xbox verfügen sollen.

Wann wird aus der Begeisterung eines Tablets oder Smartphones eine Sucht?

Was sind Anzeichen, dass man ein Handy-Junkie ist?

Ein Smartphone einfach abzuschalten ist für viele Handy-Junkies nicht vorstellbar.

Aber was ist die Handy-Sucht überhaupt, die viele Benutzer betreffen?

Anwender, die ein Smartphone bei sich tragen, leiden nicht unbedingt unter einer Handy-Sucht. Es werde neun Signalhinweise dabei unterschieden. Anwender, die von dieser Nomophobie leiden, können dieser veilleiucht aus dem Weg geghen.

Die Nomophobie einfach erklärlt

So haben zum Beispiel viele Briten Angst davor, ohne Mobiltelefone von der Welt abgeschnitten zu sein. Dieser Begriff setzt sich aus der Phobie und einer mobile phone number zusammen.

Was begründet diese Angst?

Viele Menschen haben sich daran gewönnt, mit Tablets und Smartphones am Leben anderer Leute des Lebens teilzuhaben. Werden diese Verbindung gekappt, ist zu befürchten, dass Menschen viel verpassen. Heutzutage wird nicht weiter gepostet, um auf Dorfplätzen von Städten nicht weiter zu klatschten und tratschen. Laut einer Studien der Universität Bonn, werden im durchschnittlich 53 Mal am Tag Smartphone-Nutzer mit Ihrem Handy aktiviert.

Ein Smartphone kann dessen Besitzer unproduktiv trotz eines eigenen Intrernetanschlusses machen. Problematisch in diesem Vorgang ist, dass das Handy die Aufmerksamkeiten des Benutzers beraubt. In gültigen und offiziellen international gültigen Diagnosekriterien, dienen digitale Trendthemen mit der Hilfe von praktischen Problemlösungen mit ihren innovativen Ansätzen helfen, das Problem aus der Welt zu schaffen.

Welches sind, die Anzeichen, welche auf Probleme hindeuten, dass Sie ein digitaler Handy-Junkie sind?

Viele Benutzer von mobilen Casino Apps sind daran gewöhnt, mit diesen im Leben an anderen Kunden teilzuhaben. Jede Unterbrechung reißt den Anwender aus seinen Gedankengängen und unterbricht Gespräche seiner eigenen Interessen. Einmal herausgerissen, fällt es den meisten Mitarbeitern schwer, sich auf seine ursprünglichen Aufgaben weiter zu konzentrieren. Wir empfehlen daher ausschließlich seriöse Casinos zu verwenden.

Wenn das passiert, ist es in der Regel unproblematisch. Auf die Dauer kann allerdings ein enormer Stressfaktor auf den Aufgaben entstehen, laut der Aussage von Detlef Scholz, der im Kompetenzzentrum für exzessive Mediennutzungen und Medienabhängigkeit der in der ESM von Schwerin tätig ist. Er sagt aus, dass ständige Unterbrechung des Datenverkehrs mit Tablets und Smartphones unproduktiv sind, weil dies abhängige Partner unglücklich macht.

Gibt es eine Handy-Sucht überhaupt?

Warum springen viele Kunden auf die Regung von Smartphones an

Wenn sich beim Einsatz von Handys die Freizeitgestaltungen verändern, sollte das möglichen Kunden als Warnung dienen.

Die exzessive Nutzung von Handies trotz negativer Konsequenzen

Kunden erkennen es schnell, dass körperliche Auswirkungen oft negative Konsequenzen erzeugen, wenn sich diese mit Ihrem Handy beschäftigen, weil Sie es nicht an die Seite legen können. Sie surfen beispielsweise bis oft in den Abend oder in die Nacht, auch wenn Sie völlig übermüdet sind, um lieber ins Bett zu gehen.

Wann ist die beste Zeit, den Einstieg in Bitcoins zu wagen?

Die beste Zeit, um einen Baum zu pflanzen, war vor 20 Jahren. Die zweitbeste Zeit ist jetzt. Dieser Rat eines alten chinesischen Sprichworts eignet sich heute bestens für Leute, in Bitcoins zu spekulieren. Wenn Sie schon einmal von Bitcoin gehört haben, ist jetzt der richtige Zeitpunkt gekommen, unabhängig davon, ob Sie bereits zuvor in Bitcoins investierten.

Die prognostizierte Zukunft des Bitcoin

Der Bitcoin, eine digitale dezentrale Währung, die auf der Blockchain basiert, ist im Kommen. Sobald Sie erkennen, wie Bitcoin funktioniert, ist es leicht einen Vorteil daraus zu erzielen. Wenn versucht wird, die Technologie und deren unterliegenden Prinzipien zu verstehen, wird erkannt, dass der Preis in folgenden Jahren zu Recht weiter steigen sollte. Ein Hauptgrund dieser Behauptung ist die befristete Zahl der Bitcoins mit ihrem hohen Wert (nur 21 Millionen Bitcoins), was zu einer weltweiten Akzeptanz führt.

Leitfaden zum Einstieg

Wenn Sie interessiert und breit sind, Bitcoins zu kaufen, hilft dieser Leitfaden von online24.de Ihnen beim Einstieg in die Investition von Bitcoins. Behandeln Sie diesen als Blaupause. Passen Sie ihn an Ihre aktuelle finanzielle Situation an, um eigenen Bedürfnissen zu entsprechen.

Folgendes müssen Sie tun, um in Bitcoins zu investieren

– Eine Tauschbörse oder Website finden, um Bitcoins zu kaufen
– Ein „Bitcoin-Wallet“ erstellen, in dem Sie Bitcoins aufbewahren

Beide sind ein Muss für den Einstieg. Sie sollten auf jeden Fall das Verständnis der richtigen Website und eines sicheren Wallets aufbringen, da Sie sonst MLM (Multi-Level-Marketing) oder Betrug zum Opfer fallen, um Verluste zu erleiden. Im Gegensatz zu USD, EURO und anderen Währungen, die Sie bei der Bank auf einem Konto haben, unterscheiden sich Bitcoins deutlich. Sie als Nutzer sind für den Kauf, Verkauf und der sicheren Aufbewahrung selbst verantwortlich.

Was brauche ich, um in Bitcoins zu investieren?

Wer in einem Land lebt, das einen offiziellen Bitcoin-Umtausch hat, braucht sich keine großen Sorgen beim Einkauf von Bitcoins machen. Sie können sich problemlos bei einem Service für einen Umtausch anmelden und Geld direkt vom Bankkonto dorthin überweisen.

Hier sind verschiedene Börsen aufgeführt, an denen Bitcoins gekauft werden können

  • USA: CoinBase
  • Indien: WazirX, CoinDCX
  • Großbritannien, Europa: Bitit, CEX
  • Israel: CoinMama
  • Südkorea: Bithumb
  • Russland: Yobit
  • Nigeria: Binance
  • Japan: Coinmama
  • Australien: CoinSpot
  • Südafrika: Luno

Ein Problem entsteht für Menschen, die in Ländern leben, in denen es keinen Bitcoin-Umtausch gibt und Benutzer keine Möglichkeit haben, Geld von Ihren Bankkonten zu überweisen, um Bitcoins zu kaufen. Dies macht es für die Benutzer wirklich schwierig, mit Bitcoins zu handeln. Da die Preise rapide steigen, ist es möglicherweise zu spät für diese, Bitcoins zu erwerben. Für diese gibt es jedoch andere Möglichkeiten:

  • Bargeld (riskant, aber funktioniert)
  • PayPal einsetzen
  • Payoneer
  • Kreditkarten
  • Debitkarten

Rocket League

Bei dem bekannten Computerspiel „Rocket League“ von der Firma „Psyonix“, handelt es sich um ein Autoballspiel, welches auf den ersten Blick relativ eintönig und simpel wirkt. Befasst man sich allerdings genauer mit dem nur 19.99 Euro teuren Spiel, wird einem klar wie vielfältig dieses Spiel ist.

Beginnen wir mit den Modi, welche man ohne eine Internetverbindung spielen kann:
Das wären einal die Möglichkeit verschiedene Trainingsmöglichkeiten auszuüben und selber zu erstellen, eine Saison zu spielen so wie Freundschaftsspiele zu starten.

Das Spielprinzip ist simpel. 2-8 Spieler pro Spiel, wer innerhalb von 5 Minuten mehr Tore erzielt, gewinnt.

Mit einer Internetverbindung (Onlinemodus) kann man verschiedene Onlinespiele starten. Hierbei unterscheidet zwischen dem normalen Modus und dem wettkampf Modus. Der normale Modus beinhaltet Spiele (1v1, 2v2, 3v3, 4v4 und Sondermodi Schneefrei, Körber, Rumble), welche nicht in die Onlinewertung eingehen. Bei dem wettkampf Modus, gibt es allerdings eine Onlinewertung, welche in 15 Ligen aufgeteilt werden. Diese 15 Ligen beinhalten zusätzlich noch 5 weitere Unterligen, welche man absolvieren muss um einer der 15 Ligen aufzusteigen.

Nach einen beendetem Spiel, erhält der Spieler zu einer gewissen Wahrscheinlichkeit ein Item, welches er für seine Autos verwenden kann um sie zu verändern. Dank des neusten Updates, ist es möglich mit anderen Spielern aus der gesamten Welt mit diesen Items zu handeln.

Rocket League ist kein sogenanntes „Pay to win Spiel„, weshalb jeder Spieler alles nach dem Kauf des Spieles kostenlos Spielen kann und auch ohne sich weitere Inhalte zu kaufen keinen Nachteil hat.

Richtig parken – Parkregeln einhalten

In der Fahrschule wird uns nicht nur die Höchstgeschwindigkeit, die Bedeutung der Verkehrsschilder und Anfahren am Berg beigebracht, sondern hohe Aufmerksamkeit wird ebenfalls auf das richtige Einparken gelegt. Im Laufe der mehrjährigen Fahrpraxis bekommen wir jedoch Routine und wir befolgen die gelernten Regeln nicht mehr hundertprozentig. Das kann aber zu (unwissentlich) hervorgerufenen Verstößen gegen die Straßenverkehrsordnung führen.

Es drohen Bußgelder, im schlimmsten Fall das Abschleppen des eigenen Autos. Natürlich kann sich nicht jeder Verkehrsteilnehmer die über 1300 Tatbestände des Falschparkens merken. Die wichtigsten Regeln sind dennoch leicht zu merken und gut einzuhalten. Und klären gleich Mythen auf, die so überhaupt nicht stimmen, obwohl sie ständig umgesetzt werden.

Regel Nummer 1

Auf Behindertenparkplätzen dürfen nur Menschen mit Behindertenausweis parken

Ganz klar: Nein! Selbstverständlich haben Menschen mit Beeinträchtigungen das alleinige Anrecht auf diesen Parkplatz. Aber: Wer keinen Ausweis besitzt hat das Recht, auf diesem Platz maximal drei Minuten zu halten. Der Fahrer muss in der Nähe sein, sobald jemand mit Ausweis auf diesen Parkplatz möchte.

Regel Nummer 2

Taxen ist es erlaubt, überall zu parken und zu halten

Taxifahrer dürfen nur dann in zweiter Reihe oder auf einem Fußweg/ Radweg halten, wenn wenn die Verkehrslage es erlaubt. Das gilt natürlich für alle Straßenverkehrsteilnehmer, für Taxen jedoch in besonderem Maße. Stören sie den Verkehrsfluss durch das Halten in zweiter Reihe einer stark befahrenen Straße, müssen sich die Taxifahrer einen anderen Platz suchen. Dem Fahrgast ist in solch einem Fall zuzumuten, ein paar Meter weiter zu gehen.

Regel Nummer 3

Auf dem Gehweg halten

Auch wenn der Verkehrsteilnehmer sein Auto nur kurz be- oder entladen möchte, darf er nicht einfach auf dem Fußweg oder Radweg halten. Kommt deswegen der Ordnungsdienst, sollte man sich nicht mit ihm anlegen. Der kann durchaus verlangen, den Platz sofort zu räumen. Nur dort, wo Schilder ausdrücklich erlauben, auf dem Geh- oder Radweg zu halten, darf man es tatsächlich. Steht kein Schild, gilt striktes Halteverbot. Das gilt im Übrigen auch für alle die, die mit Mofa, Roller, Auto oder Motorrad auf dem Fußweg fahren.

Regel Nummer 4

Der Parkplatz darf blockiert und reserviert werden

In Großstädten und mitten in der Innenstadt ist es sehr schwierig, einen Parkplatz zu finden. Gerade in der Mittagszeit oder im Feierabendverkehr findet man kaum einen Parkplatz. Mitunter müssen Autofahrer bis zu vier mal um einen Block fahren, um endlich einen freien Platz zu finden. Wenn der jedoch zu eng ist, um sofort parken zu können, steigen viele Beifahrer aus und stellen sich so auf den Platz, um ihn für andere zu blockieren. Der Fahrer kann in Ruhe einparken. Das jedoch kann schwere Folgen für den Fahrer haben, denn diese Aktion zählt sogar als Nötigungsversuch. Insbesondere dann, wenn jemand anders mit einem kleineren Auto den Parkplatz beanspruchen möchte. Ebenfalls ist es verboten, eine Parkbucht zu blockieren oder mit Pylonen oder Flatterband abzusperren. Das gilt auch, wenn jemand umziehen möchte. Die Parkbucht, sofern sie öffentlich ist, muss jedermann zu jederzeit zugänglich sein.

Regel Nummer 5

Halteverbotsschilder mit Pfeilen geben die Straßenseite an

Ein Irrtum, der leider weit verbreitet ist. Wenn ein Halteverbotsschild mit einem Pfeil versehen wird, bezieht sich dieser lediglich auf den Anfang und das Ende des Halteverbotes. Der Pfeil nach rechts bedeutet nur, dass man nur bis zu der Stelle („ bis hier“) parken darf, wenn man direkt vor dem Schild steht. Der Pfeil nach links weist darauf hin, dass das Halteverbot „ab hier“ gilt.

Regel Nummer 6

Unterschied zwischen Halten und Parken

Zunächst sei gesagt, dass beide Begriffe nicht das gleiche aussagen. Halten und Parken sind zwei verschiedene paar Schuhe. In der Straßenverkehrsordnung sind beide Begriffe eigenständig definiert. Halten bedeutet stets, dass die Zeit von drei Minuten nicht überschritten werden darf und der Fahrer stets in Nähe seines Fahrzeuges sein muss. Das gilt für den Straßenrand und einer erlaubten Stelle mit darauf hinweisenden Verkehrsschild. Wer länger als drei Minuten steht, der parkt. Diese Regel weitet sich aus, wenn der Fahrer beim Halten nicht in der Nähe ist, weil er in den nächsten Supermarkt geht. Dann gilt das Auto bereits als geparkt. Sobald das Auto abgeschlossen ist, auch wenn der Fahrer nur kurz beim Kiosk auf der anderen Straßenseite ist, gilt das Auto als geparkt.

Regel Nummer 7

Ein Halteverbot ist erst dann ein Verbot, wenn ein Schild darauf hinweist

Das stimmt nicht. Der Verkehrsteilnehmer kann nicht davon ausgehen, dass jegliches Halteverbot ausgeschildert ist. In der Fahrschule lernen wir alle Stellen, an denen Halten verboten ist. Dazu zählen unübersichtliche Stellen wie Kurven und Straßenkuppen, an denen selbstverständlich das Halten auch ohne Schild verboten ist. Sollte in diesem Bereich der Verkehrsfluss den Fahrer dazu zwingen anhalten zu müssen, ist das Warten natürlich in Ordnung. Sobald der Verkehr wieder fließt, muss der Fahrer aber unverzüglich weiterfahren.

Regel Nummer 8

Wessen Auto auf dem Parkplatz steht, dem gehört er

So logisch das auch sein mag, diese Tatsache stimmt nicht. Leider erleben Polizisten oft Streitfälle, in denen zwei Beteiligte darüber streiten, wem nun der Parkplatz oder die Parklücke wirklich gehören. Wahrscheinlich wird schon jeder mindestens einmal erlebt haben, dass man im Rückwärtsgang zum Einparken ansetzt, da fährt jemand anders in die Lücke. In der Tat gehört diesem Verkehrsteilnehmer dieser Parkplatz nicht, denn die Straßenverkehrsordnung regelt eindeutig, dass der Platz dem gehört, der sich aufstellt, um in dieser Lücke rückwärts einzuparken.

Regel Nummer 9

Auf Fußwegen dürfen Motorräder parken

Das ist überhaupt nicht erlaubt. In der Straßenverkehrsordnung steht geschrieben, dass kein Fahrzeug zu keiner Zeit auf einem Fußweg parken darf. Wer parken möchte, muss den dafür vorgesehenen rechten Seitenstreifen benutzen. Und das auch nur dann, wenn dieser genug befestigt ist, ansonsten muss der Verkehrsteilnehmer an den rechten Fahrbahnrand fahren. Diese Vorschrift gilt sowohl für das Parken als auch für das Halten.

Regel Nummer 10

Roller und Motorräder dürfen nicht in Parkbuchten stehen

Fast jeder Autofahrer ärgert sich über an Parkbuchten haltende oder parkende Mofas und Motorräder. Aber: Sie dürfen. Zweiräder dürfen laut Ordnungsämter in Parkbuchten halten und parken, wenn kein besonderes Verkehrsschild auf das Gegenteil hinweist.

Regel Nummer 11

Egal welche Farbe, Hauptsache Parkscheibe

Auch das ist in der Straßenverkehrsordnung geregelt: Parkscheiben müssen blau sein. Weder pinke, lilafarbene oder grüne Parkscheiben werden zugelassen. Zudem dürfen sie keine Werbung aufgedruckt haben und müssen 110 Millimeter breit sowie 150 Millimeter hoch sein. Alle andere Parkscheiben werden nicht anerkannt und es wird mit einem Bußgeld geahndet wie bei denen, die keine Parkscheibe am Fenster liegen haben.

Regel Nummer 12

Parkautomat kaputt heißt freies Parken

Auf keinen Fall. Ist der Ticketautomat kaputt, muss erst auf dem gesamten Parkplatz überprüft werden, ob es noch einen funktionstüchtigen Automaten gibt. Ist das nicht so, dann muss gut sichtbar eine Parkscheibe ans Fenster gelegt werden. Außerdem muss die Höchstparkzeit eingehalten werden.

Wo ist generell Parken und Halten erlaubt?

Parken und Halten ist überall dort erlaubt, wo keine Halte- und Parkverbotsschilder stehen, wo ausdrücklich auf Parkplätze hingewiesen wird und natürlich auf allen öffentlich ausgeschilderten Parkplätzen sowie in Tief- und Hochgaragen. Sind keine Parkflächenmarkierungen angegeben, darf am rechten Fahrbahnrand oder Seitenstreifen geparkt werden, sofern kein Verkehrsteilnehmer behindert wird. Ausnahme bildet die Einbahnstraße, dort darf auch am linken Fahrbahnrand geparkt werden.

Generelles Park- und Halteverbot

An folgenden Stellen und Bereichen ist es verboten zu parken und zu halten:

  • an Einfahrten und Ausfahrten
  • an Kreuzungen, vor Kreuzungen, in Kreuzungsnähe
  • an Bahnübergängen
  • an Haltestellen
  • am Andreaskreuz
  • auf Vorfahrtsstraßen
  • auf Geh- und Radwegen
  • auf Schachtdeckeln
  • bei einseitiger Fahrstreifenbegrenzung

Ungeziefer bei Hund und Katz vorbeugen und entfernen

Hunde und Katzen sind des Deutschen liebsten Tiere. Das ist allgemein bekannt. Diese Tiere sind gesellig, spüren wenn es uns nicht gut geht, trösten uns, spielen gerne und besonders Hunde sorgen dafür, dass das Herrchen oder Frauchen oft an die frische Luft kommt.

Doch so lieb wir sie auch haben, Katzen die Freigänger sind und Hunde sollten täglich nach unbeliebten Mitbewohnern abgesucht werden. Dazu zählen unter anderem Flöhe und Zecken. Wie können wir (wieder) unbesorgt mit unseren Vierbeinern kuscheln und vor allem, wie man sie los wird, erfahren Sie mit nachfolgenden Tipps.

  1. Nicht nur wir Menschen, auch Tiere können an Borreliose sterben, die von Zecken übertragen wird. Sie lauern im Wald, im hohen Gras und in Büschen. Eine Impfung gegen Zecken für den Hund geben die Tierärzte im Frühling. Leider gibt es diese Impfung nicht für Katzen.
  2. Spezielle Halsbänder sorgen dafür, dass Flöhe und Zecken Ihrem Liebling nicht zu nahe kommen. Entweder machen die unliebsamen Mitbewohner einen großen Bogen um Ihr Tier, oder sie werden sogar abgetötet. Die Auswahl des jeweiligen Hundehalsbandes bleibt dem Besitzer überlassen. Die in dem Halsband enthaltenen Wirkstoffe wirken tatsächlich über mehrere Wochen, dabei werden die Inhaltsstoffe kontinuierlich an das Halsband abgegeben. Auch für Katzen gibt es solche Halsbänder, die speziell für sie entwickelt wurden.
  3. Wenn Sie lieber anders vorsorgen möchten, können Sie das mit einem Spot-on Präparat. Das sind Tropfen, die mittels einer Pipette bei großen Hunden zwischen Schulterblatt und Rutenansatz aufgetragen werden. Katzen sowie kleine Hunde erhalten dieses Präparat ausschließlich zwischen den Schulterblättern. Es wirkt ähnlich wie das Floh- und Zeckenhalsband und schützen optimal vor Ungeziefer.
  4. Sollte Ihr Liebling doch einmal von einer Zecke oder einem Floh „bewohnt“ sein, dann benutzen Sie zur Entfernung eine einfache Zeckenzange einen speziellen Zeckenhaken. Das Ungeziefer nach Möglichkeit sehr nah an der Hautoberfläche greifen und behutsam sowie gleichmäßig herausziehen. Nicht quetschen und auf keinen Fall drehen! Zecken und Flöhe finden sich meistens am Hals, den Kopf und an den Innenschenkeln.
  5. Wenn Sie Ihren Vierbeiner gegen Flöhe behandelt haben, empfiehlt sich eine Wurmkur. Flöhe dienen nämlich als Wirte für Bandwurmlarven und diese müssen zwingend aus dem Körper ihres Haustieres. Zudem müssen Sie noch mehrere Wochen nach der Flohbehandlung die ganze Umgebung gut reinigen. Flöhe sind manchmal hartnäckig und können mehrere Wochen überleben. Deswegen den Platz des Tieres, das Auto, das Sofa etc. gut reinigen.

Dispositionskredite – welche günstigeren Optionen existieren am Markt?

Dispositionskredite zählen zu den ältesten Darlehensarten, die es im Privatkundenbereich gibt. Es handelt sich beim Dispositionskredit bekanntlich um eine Kreditlinie, die von Banken auf dem Girokonto der Kunden zur Verfügung gestellt wird. Das Problem besteht beim Dispositionskredit allerdings darin, dass diese Kreditlinie sehr teuer ist. Zahlreiche Kontoinhaber könnten an dieser Stelle deutlich an Kosten sparen, denn es gibt einige sinnvolle Alternativen zum Dispo.

Worum handelt es sich beim Dispositionskredit?

Den meisten Bankkunden, die über ein Girokonto verfügen, ist auch der Dispositionskredit ein Begriff. Zwar wird diese Kreditlinie nicht automatisch eingeräumt, aber in den meisten Fällen haben Banken kein Problem damit, den Kreditrahmen auf dem Girokonto zur Verfügung zu stellen. Dies setzt in erster Linie Voraus, dass der Kunde die folgenden Bedingungen erfüllen kann:

Die Höhe des Dispositionskredites ist individuell zu vereinbaren, orientiert sich allerdings häufig am dreifachen Monatsnettoeinkommen. Der Dispositionskredit ist flexibel und kann in der Regel sehr schnell eingeräumt werden. Der Knackpunkt an der Kreditlinie sind allerdings die meistens sehr hohen Zinsen. Zumindest findet eine taggenaue Abrechnung der Zinsen statt. Dies bedeutet, dass jeden Tag von der Bank der Tagessaldo als Grundlage genommen wird, um die Zinsen zu ermitteln.

Was kostet der Dispositionskredit?

Jede Bank kann ihre eigenen Kondition festlegen, so auch im Bereich der Dispositionskredite. Allerdings sind die Unterschiede nicht ganz so groß, wie es vielleicht bei anderen Finanzprodukten der Fall ist. Die durchschnittliche Dispozins bewegt sich aktuell (Stand Dezember 2019) knapp unterhalb von zehn Prozent. Die Spanne reicht hier bei den Angeboten der Banken von rund sieben bis zu über 12 Prozent. Es macht demzufolge durchaus Sinn, die Angebote miteinander zu vergleichen.

Da ein Zinssatz für viele Verbraucher relativ abstrakt ist, wird erst beim Ermitteln der Zinsen wirklich deutlich, wie teuer diese Dispositionskredit eigentlich ist. Dazu ein Beispiel:

  • Sollsaldo Girokonto: 5.000 Euro
  • Inanspruchnahme: 1 Jahr
  • Zinssatz: 9,8 %
  • Zinslast pro Jahr: 490 Euro

Sie würden in diesem Fall also bei einem durchschnittlichen Sollsaldo in Höhe von 5.000 Euro innerhalb eines Jahres Zinsen in Höhe von 490 Euro zahlen müssen. Zum Vergleich: ein Ratenkredit über die gleiche Summe fängt beim Zinssatz aktuell schon bei 1,9 Prozent an. In dem Fall würde sich die Zinsbelastung innerhalb eines Jahres auf lediglich knapp 100 Euro reduzieren.

Welche Alternativen gibt es zum Dispositionskredit?

Es gibt im Wesentlichen zwei praktikable Alternativen zum Dispositionskredit, die allerdings jeweils nicht in allen Situationen die geeignete Lösung sind. Es handelt sich dabei zum einen um den Ratenkredit und zum anderen um einen Rahmenkredit. Darüber hinaus stellen sich manche Kunden die Frage, ob die Kreditlinie auf einem Kreditkartenkonto ebenfalls eine Alternative zum Dispositionskredit sein könnte. Daher möchten wir uns in den folgenden Abschnitten mit den drei möglichen Alternativen beschäftigen, nämlich:

1. Ratenkredit
2. Rahmenkredit
3. Kreditlinie auf dem Kreditkartenkonto

Umschuldung in einen Ratenkredit oft sinnvoll

Eigentlich ist der Dispositionskredit dafür vorgesehen, kurzfristige Liquiditätsengpässe zu überbrücken. Dies beinhaltet allerdings auch, dass die Kreditlinie nur über einen kürzeren Zeitraum in Anspruch genommen wird. Die Praxis sieht allerdings häufig anders aus. Nicht selten nehmen Kunden ihren Disporahmen in größeren Umfang oder sogar vollständig über Jahre hinweg in Anspruch. Diese Nutzungsart ist schlichtweg wirtschaftlich Unsinn, denn dann wäre es eben so gut möglich, mit dem Ratenkredit einen festen Kreditbetrag zu erhalten. Der große Vorteil ist jedoch, dass der durchschnittliche Zins beim Ratenkredit wesentlich geringer als beim Dispositionskredit ist.

Aus diesem Grund ist es immer dann sinnvoll, den Dispokredit in einen Ratenkredit umzuschulden, wenn Sie ohnehin eine größere Darlehenssumme über einen längeren Zeitraum benötigen oder in Anspruch nehmen. Die Umschuldung selbst funktioniert relativ einfach. Sie würden in diesem Fall zunächst einen Ratenkredit bei der Bank aufnehmen. Vorher sollten Sie natürlich die Angebote am Markt miteinander vergleichen. Ist der Kredit genehmigt und wird die Darlehenssumme ausgezahlt, findet ohnehin eine Überweisung auf Ihr Girokonto statt. Damit wird der Sollsaldo Ihres Girokontos automatisch ausgeglichen. Sie sollten der Bank nur noch mitteilen, dass Sie den Dispositionsrahmen nicht mehr wünschen. Tun Sie dies nicht, besteht die Gefahr, dass Sie schleichend wieder in den Sollsaldo geraten und somit in der Summe mehr Schulden als zuvor haben.

Zusammengefasst gehen Sie bei einer gewünschten Umschuldung wie folgt vor:

  1. Ratenkredit Angebote am Markt vergleichen
  2. Ratenkredit beim ausgewählten Anbieter beantragen
  3. Darlehenssumme wird auf Girokonto überwiesen
  4. Ausgleich Konto
  5. Löschung oder deutliche Reduzierung Dispokredit

Rahmenkredit: Mischung zwischen Ratenkredit und Dispositionskredit

Der Rahmenkredit kommt als Alternative dem Dispositionskredit am nächsten, weil es sich auch dabei um eine Kreditrahmen handelt. Der wesentliche Unterschied zum Dispositionskredit besteht lediglich dann, dass diese Kreditlinie nicht auf dem Girokonto, sondern auf einem separaten Darlehenskonto bereitgestellt wird. Sie können demzufolge den zur Verfügung gestellten Abrufkredit, wie der Rahmenkredit ebenfalls bezeichnet wird, nach Belieben abrufen oder auch nicht. Zinsen zahlen Sie in diesem Fall – ebenso wie beim Dispositionskredit – immer nur für den tatsächlich in Anspruch genommenen Kreditrahmen.

Im Vergleich zum Dispositionskredit sind Abrufkredite in aller Regel etwas günstiger. Allerdings gibt es nicht allzu viele Banken, die diesen Kredit überhaupt zur Verfügung stellen. Trotzdem lohnt es sich, nach solchen Angeboten Ausschau zu halten. Dies trifft insbesondere unter der Voraussetzung zu, dass Sie keine größere Darlehenssumme über einen längeren Zeitraum benötigen. Dann wäre wiederum die Umschuldung in einen Ratenkredit sinnvoller. Stattdessen schwankt Ihr Sollsaldo stärker, sodass der Rahmenkredit dann eine günstigere Alternative zum Dispositionskredit sein kann.

Kreditlimit auf dem Kreditkartenkonto nutzen: keine echte Alternative

Die dritte mögliche Alternative zum Dispositionskredit ist im Prinzip gar keine. Trotzdem möchten wir die Kreditlinie auf dem Kreditkartenkonto nicht unerwähnt lassen, weil eben viele Bankkunden darüber nachdenken, ob es sich nicht um eine gute Alternative zur Inanspruchnahme des Dispositionskredites handeln könnte. Die Kreditlinie auf dem Kreditkartenkonto funktioniert exakt so wie der Dispositionskredit auf dem Girokonto. Das bedeutet, dass Ihnen die Bank bzw. der Kreditkartenemittent einen gewissen Rahmen einräumt, den Sie das Kreditkartenkonto überziehen können. Meistens ist auch hier das dreifache monatliche Nettoeinkommen ein Orientierungspunkt.

Der große Haken an dieser Kreditlinie bzw. deren Nutzung besteht allerdings darin, dass der Sollzins für gewöhnlich noch einmal (deutlich) höher als beim Dispositionskredit ist. Es gibt nicht wenige Kreditkarten, bei denen die Inanspruchnahme der Kreditlinie 16, 17 oder sogar 20 Prozent Zinssatz bedeutet. Somit würden Sie beispielsweise bei einer kontinuierlichen Überziehung des Kreditkartenkontos in Höhe von 4.000 Euro pro Jahr Zinsen von sage und schreibe fast 800 Euro zahlen müssen. Es ist also in den weitaus meisten Fällen wirtschaftlich vollkommen unsinnig, den Dispositionskredit durch die Kreditlinie auf dem Kreditkartenkonto zu ersetzen.

Alternative für clevere: Rücklagen ansparen

Die beste Alternative zur Inanspruchnahme des Dispositionskredites ist immer noch, gar keine Schulden zu machen und nicht ins Soll zu geraten. Dies erfordert zwar eine gewisse Disziplin, aber das Bilden von Rücklagen ist die ideale Lösung. Sie können beispielsweise regelmäßig in einen Banksparplan einzahlen und dann eine Verfügung vornehmen, wenn Sie einen kurzfristigen Liquiditätsengpass haben. Aufgrund der hohen Disposition ist dies auf jeden Fall günstiger, auch wenn Ihnen dann zukünftig für den Sparvertrag vielleicht zwei oder drei Prozent an Zinsen entgehen.

Was ist vegane Ernährung?

Über Geschmack lässt sich bekanntlich streiten, somit auch über die Art der persönlichen Ernährung. Manche lieben viel Fleisch, manche bevorzugen Gemüse, wieder andere genießen oft süße Mehlspeisen. Abgesehen von den vielen Allergien, die in den letzten Jahren entstanden sind, kann jeder das essen was er mag. Neben den religiösen Vorgaben beim Essen wie Halal und Koscher gibt es Menschen, die bestimmte Vorlieben haben. Diese basieren auf verschiedenen Gründen, wie unter anderem eine ethische Gesinnung oder weil es für die Gesundheit besser ist. Dazu zählen das vegetarische sowie das vegane Essen. Davon hören wir immer wieder. Vegetarisch können inzwischen fast alle erklären, nämlich fleisch- und fischlos. Doch was genau ist eigentlich Vegan?

Definition Vegan

Wer sich vegan ernährt, verzichtet auf komplett alles, was vom Tier stammt. Er ernährt sich ausschließlich von pflanzlichen Lebensmitteln. Somit verzichten Veganer auf Fisch, Fleisch, Eier, Milch- und Milchprodukte und auf Honig. Die meisten Veganer ernähren sich so speziell, weil ihnen der Tierschutz am Herzen liegt, sie möchten nicht am Leid der Tiere profitieren. Einige andere Gründe sind unter anderem eine langfristige gesunde Ernährung oder kurzfristig, um überflüssige Pfunde zu verlieren. Und dann gibt es noch die dritte Gruppe von Veganern, denen das Thema Umweltschutz am Herzen liegt. Sie erwarten durch ihr Handeln positive Ergebnisse auf das Klima und die allgemeine Situation der Welternährung.

Ist man von Geburt an vegan?

Ein klares Nein. Der Mensch ist ein Allesesser. Das war in der Zeit der Neandertaler sogar überlebenswichtig, denn ausschließlich mit Pflanzen und Beeren hätten die Frauen ihre Männer und Kinder nie ernähren können. Damals haben die Neandertaler fast überwiegend Fleisch gegessen, im Lauf der Jahre sind wir Menschen zu einer Art Mischkost umgestiegen. Das heißt, wir essen tierische und pflanzliche Kost zu gleichen Teilen. Auch unsere geistige Weiterentwicklung brachte viele Vorteile in der Ernährung.

So haben wir zum Beispiel gelernt, das frisch gepflückte Obst oder Eier nicht mehr direkt von der Hand in den Mund zu stecken. Wir haben verschiedene Zubereitungsarten gelernt. Viehzucht und Ackerbau brachten weitere Vorteile mit sich, dazu zählen die Milchwirtschaft, Gewinnung von Wolle und das Anbauen von Getreide. In der Zeit unserer ersten Vorfahren war das Essen natürlich noch sehr viel fettiger und reichhaltiger an Kohlenhydraten. Das war für die männlichen Jäger sehr wichtig, da sie oft tage- und wochenlang auf Jagd waren.

Doch je mehr wir uns zivilisierten und sich die äußeren Umstände und das Klima änderten, desto weniger Bewegung hatten wir. Die Industrialisierung sorgte im 19. Jahrhundert nicht nur für viele Erleichterungen in der Arbeitswelt, sondern auch für ein Überangebot an Lebensmitteln. Besonders Fleisch, Zucker und Produkte aus Weißmehl gab es im Überfluss. Das führte zu einseitiger Ernährung, was in gesundheitlichen Problemen endete. Mit der Entstehung vieler Allergien wie Histamin- und Glutenunverträglichkeit, Allergien bei Nüssen oder bestimmter Obstsorten begannen viele Menschen umzudenken. Teilweise waren sie durch ihre Erkrankungen gezwungen, ihre Ernährung umzustellen. Ende des 20. Jahrhunderts begann ein großes Umdenken.

Es wurde wieder mehr Sport getrieben, bewusst auf die Ernährung geachtet und erste Denkansätze bezüglich des Klimawandels ergaben sich. Fettleibigkeit und Krankheiten wie Diabetes gingen zurück. Viele Menschen entschieden sich bewusst, bewusster zu essen. Vegetarisches Essen wurde immer beliebter, nicht lange darauf gab es die ersten Veganer. Sich vegan zu ernähren ist somit eine bewusst persönliche Entscheidung, ein Lebensstil. Aber natürlich kann man sagen, dass Kinder von Veganern quasi vegan „geboren“ werden, da sie durch ihre Eltern keine anderen Ernährung kennen.

Ist vegan automatisch naturbelassen?

Nein, leider nicht. Vegane Kost ist nur dann wirklich naturbelassen, wenn keine künstlichen Ersatzprodukte im Essen enthalten sind. Die veganen Lebensmitteln bestehen nämlich aus Ersatzprodukten für Fleisch, Milch, Butter, Käse und Fisch. Diese müssen von der Lebensmittelindustrie aufwändig hergestellt werden. Oft werden hierfür bestimmte Aromen verwendet. Dazu gehören Konservierungs-, Farb- und Zusatzstoffe.

Für wen ist vegane Kost geeignet?

Wer sich vegan ernähren möchte, darf dies gerne tun. Eine Umstellung der Ernährung ist jederzeit möglich. Wer sich auf einen komplett neuen Lebensstil einlässt, wird gut als Veganer durchs Leben kommen. Am einfachsten ist es für alle die, die vorher bereits viel Vollkornprodukte gegessen oder sich generell vollwertig ernährt haben. Für Vegetarier ist eine Umstellung auf vegan am leichtesten. Allerdings ist vor der Umstellung ein Blick auf die persönlichen Lebensumstände wichtig. Wer sich vegan ernähren möchte, sollte unbedingt mindestens jedes halbe Jahr einen Check bei seinem Hausarzt durchführen. Dieser kann rechtzeitig einen Vitaminmangel feststellen oder eine Fehlfunktion der Schilddrüse bemerken. Schwangere und stillende Mütter dürfen sich nicht vegan ernähren. Wenn sie es doch tun, ist eine Zusammenarbeit mit dem Gynäkologen zwingend. Dann nämlich braucht die Schwangere Medikamente, die bestimmte Stoffe ersetzen, die in der veganen Ernährung fehlen.

Das im Bauch heranwachsende Leben benötigt Nährstoffe und Spurenelemente, und das in hohen Mengen. Eine vegane Ernährung kann das nicht garantieren. Das ungeborene Kind kann durch Unterversorgung dieser wichtigen Nährstoffe schwere Schäden davon tragen. Somit ist es gut, wenn Schwangere wenigstens während der Schwangerschaft und Stillzeit auf vegetarische Kost umsteigen. Auch bei Kindern ist Vorsicht angebracht, was vegane Ernährung betrifft. Natürlich kann Kindern vegane Ernährung nah gebracht werden, doch für eine gute Entwicklung ist es wichtig, dass mindestens zweimal die Woche Fleisch und Milchprodukte oder zumindest vegetarische Kost auf dem Speiseplan stehen. Sind die Kinder dann Jugendlich und fertig in ihrer Entwicklung, kann komplett auf vegane Kost umgestiegen werden.

Wie ist es bei Diabetes?

Diabetiker können sich durchaus vegan ernähren, wenn sie ein paar Punkte beachten. Diabetiker sollten darauf achten, keine Kohlenhydrate zu sich zu nehmen, die schnell in die Blutbahn gehen. Dazu zählen Zucker und Weißbrot. Daher eignen sich für vegane Diabetiker besonders Vollkornprodukte, viel Gemüse und Lebensmittel aus Soja. Es kann passieren, dass sich im Laufe einer längeren veganen Ernährung die Blutfettwerte bessern sowie eine Normalisierung des Gewichts eintritt. Das ist vorteilhaft, da dadurch in Absprache mit dem Arzt Medikamente oder Insulin gespart beziehungsweise reduziert werden kann. Das gilt jedoch nur für Patienten mit Diabetes Typ 2. Patienten mit Diabetes Typ 1 müssen trotz veganer Ernährung sämtliche Therapien mit Insulin und Spritzen einhalten.

Generell gilt, wer seine Ernährung auf vegan umstellen möchte, sollte vorher einen Termin mit seinem Hausarzt vereinbaren. In den meisten Fällen wird er grünes Licht geben, wenn die Gabe von bestimmten Vitaminen gewährleistet ist.

Vegan für Anfänger

Vegan kann man sich auf zweifache Weise ernähren. Zum einen mit Ersatzprodukten für Fleisch, Fisch, Milch und Eiern. Außerdem ernähren sich Veganer von viel Gemüse, Körnern und Vollkornprodukten. Meistens werden beide Arten gemischt, so wie bei einer herkömmlichen Mischkost. Rezepte gibt es reichlich, Lebensmittel auch. Niemand muss verhungern, nur weil er sich vegan ernährt. Zunächst sollten Einsteiger verschiedene Rezepte ausprobieren, um im wahrsten Sinne auf den Geschmack zu kommen. Nur durch Ausprobieren kann man lernen und herausfinden, was einem schmeckt und was nicht. Inzwischen erhält man vegane Produkte nicht nur mehr in Reformhäusern oder Bioläden.

Viele Supermärkte, Discounter und Drogerien bieten ebenfalls eine große Auswahl an veganen Produkten. Hauptzutat bei den Milchprodukten wird Soja sein, als Fleischersatz bietet sich oft Tofu an. Aber auch Mandel- oder Hafermilch schmeckt als Milchersatz sehr lecker. Egal, für welches vegane Essen man sich entscheidet, wichtig beim Kochen ist: Ordentlich würzen und gut anbraten, dabei nicht am Öl sparen. Es gibt viele Varianten von Marinaden, die man mit Knoblauch, Zwiebeln oder Gewürzmischungen mixen kann. Goldgelb angeröstet schmeckt veganes Essen besonders gut. Wer mal statt Tofu einen anderen Fleischersatz essen möchte, probiert Seitan. Seitan ist fleischartiger , kräftig im Geschmack und besteht aus Weizeneiweiß. Es braucht lediglich klein geschnitten und gebraten werden.

Folgende Grundnahrungsmittel benötigen Veganer:

Dosentomaten, Kichererbsen, Hülsenfrüchte, Brokkoli, Grünkohl
Jodsalz, vegane Margarine oder Reformmargarine, Oliven- und Rapsöl
Kartoffeln, Reis, Brot, Nudeln aus Hartweizen ohne Ei, Müsli, Nussmischung
Obst und Gemüse ganz verschieden je nach Geschmack
Sojagetränke mit Vitaminen und Calcium, Joghurt aus Soja

Wer sich aus der Apotheke noch regelmäßig mit Multivitaminprodukten versorgt, kann sich unbesorgt vegan ernähren.