Depressionen erkannt und verbannt

Was hilft bei Depressionen? Wer sich diese Frage stellt, der befindet sich auf dem Weg zum Beginn eines Heilungsprozesses. Bei der Frage was hilft bei einer Depression, wird bewusst, dass Hilfe benötigt wird. Die Beantwortung braucht in der Regel leider ihre Zeit.

Zunächst stellt sich nicht die Frage was hilft gegen Depressionen, sondern als Patient ist man sicher, alles befindet sich im Normalzustand. Unsere Gesellschaft tut sich sehr schwer mit der Diagnose Depression. Man kann diese Art der Krankheit als Außenstehender nicht erkennen und selbst unterdrückt man alles um mit einer Depression entdeckt zu werden.
Wer auf der Straße umkippt, dem wird meist sofort geholfen.

Wer blutet dem wird ein Verband angelegt, die Wunde wird versorgt. Jahrzehnte dauerte es, bis es im medizinischen Sektor anerkannt wurde, dass auch unsere Seele erkranken kann. Seele? Diese sieht man nicht, und obwohl Seele ja das Leben bedeutet wird ihr oft bei Verwundung keine Hilfe angeboten. Wie sollte dies auch gehen? Eine Seele die stark beschädigt wurde blutet, aber das Blut ist nicht sichtbar.

Oder doch, in einer anderen Form als in der bekannten roten Flüssigkeit?

Genau, richtig erkannt, das Blut der Seele findet man in unseren Verhalten wieder. Wenn mit ihr alles in Ordnung ist, dann lachen, weinen, arbeiten oder vergnügen wir uns. Wir leben und unsere Seele befindet sich im Normalzustand. Was hilft bei anfangenden Depressionen? Diese Frage kennt man so nur aus den Medien. Doch was geschieht wenn eine Depression zur Realität wird. Die Seele meldet sich, sie sagt , es muss sich etwas ändern. Ihre Aktivität lässt nach und die Traurigkeit wird gerade zum ständigen Begleiter. Jetzt wird es für wichtig auf was hilft bei Depression? Antworten zu finden.

Nun was hilft bei Depressionen? Es gibt mittlerweile eine Vielzahl von Möglichkeiten für seine Seele den richtigen Verband zu finden.
Sport – Gespräche – Lichttherapie – Kognitive Therapie – Verhaltenstherapie – Hypnose

Sport

Wenn man sich nicht mehr richtig aufraffen kann, die Leistungen innerhalb Ihrer Arbeit nachlassen und ein Angstdruck, Sie in den Tag begleitet, wäre Sport zunächst eine Alternative, der Frage was gegen Depressionen hilft, zu begegnen. Dies geht natürlich nur, wenn es keinen weiteren Druck auf den bereits angeschlagenen Gemütszustand gibt.

Es gilt es herauszufinden, wo sich der Wohlfühleffekt einschaltet.

Wessen Sport auf dem Sofa vor dem Fernseher stattfindet, sollte sich zunächst klar darüber werden, wo der Schwerpunkt liegen könnte. Laufen, schwimmen, Fitness, tanzen oder nur in der Natur spazieren gehen. All diese Betätigungen sorgen für positive Signale, die der Seele übermittelt werden. Durch die Bewegung wird der Stoffwechsel im Gehirn motiviert und sogenannte Glückshormone freigesetzt. Die Sicht auf das bestehende Problem wird freigeschaltet und was man erkennt kann gezielt gelöst werden. Im Bestfall ergeben sich aus der neuen Aktivität neue Bekanntschaften und Ihre Seele entledigt sich der Depression.

Gespräche

Um seiner Seele den Schmerz zu lindern hilft es Gespräche zu führen. Dies ist wichtig, da Gespräche die Seele entkrampfen. Bei beim erzählen über den Zustand, der ja als Blockade wahr genommen wird, kommt alles Angestaute zum Vorschein. Dieses Ungemach gelangt bei jeder Unterredung wie durch ein Ventil aus Ihnen nach draußen. Die Gefahr bei dieser Form der Behandlung besteht darin, dass die Depression sich verschlimmern könnte, wenn falsche Ratschlägen im Spiel sind.

Deshalb sollte man Hilfe bei Fachleuten holen. Keine Sorge, da die Depression sich im Anfangsstadium befindet, kann die Hilfe über den Hausarzt begonnen werden. Voraussetzung dafür ist, dass dieser sich mit leichten Depressionen auskennt. Da das Vertrauensverhältnis bereits besteht, wird es leicht fallen sich den Gesprächspartner zu öffnen. Sie werden erzählen und erzählen und Ihr Gegenüber wird zuhören. Dieses Verstehen, wird die Spannung in Ihrer Seele lösen. Wenn es Not tut, wird zusätzlich ein sanftes Medikament verschrieben, dass den Übergang vom Gespräch zur Heilung erleichtert.

Lichttherapie

Ihnen geht es immer gut und Sie sind gut drauf, wenn es da nur nicht unsere dunkle Jahreszeit gäbe. Die Lichter gehen bereits um 15.30 an und der Blick nach draußen verliert sich in tiefschwarzer Nacht und dies obwohl eigentlich Tag ist. Plötzlich magt man sich nicht mehr bewegen. In der Freizeit beherrscht Sie Inaktivität und der Weg zur Arbeit wird zur Qual. Jetzt spätestens sollte reagiert werden. Man kann sich das milde aber wirksame Johanniskraut aus der Apotheke besorgen.

Dieser sanfte Stimmungsaufheller macht die Dunkelheit etwas lichter. Doch um sich wieder gut zu fühlen, hilft hier sehr gut die Lichttherapie. Sie finden über Therapeuten Möglichkeiten in deren Praxis vor einer Lampe zu sitzen. Diese ist genau wie das Tageslicht und versorgt den Körper mit der benötigten Menge an Licht. Meist reichen 30 Minuten am Tag um dem Lichtmangel entgegen zu wirken. Handelt es sich wirklich nur um einen überschaubaren Mangel an Helligkeit, kann man auch selbst solche Lampe anschaffen. Was hilft bei Depressionen? Wäre in diesem Fall gelöst.

Kognitive Therapie

Wenn Niedergeschlagenheit sich weiter ausbreitet und mehr und mehr Ihren Tagesablauf bestimmt, dann braucht es einen Psychotherapeuten. Nicht jede Praxis eignet sich für Jeden. Gerade hierbei spielen Sympathien eine große Rolle. Deshalb sollten Sie bewusst Ihre persönliche Seelenbegleitung aussuchen. Bei der Kognitiven Therapie geht es um Verhaltensmuster. Weshalb machen Sie das so und nicht anders. Und tut Ihnen dieses Verhalten gut oder nicht? Wurde der Auslöser herausgefunden, dann beginnt durch weitere Gespräche die Suche nach gezielten Ännderungen in Ihren Verhalten.

Analytische Physotherapien

Wenn der Ist Zustand keine Erklärung liefert, weshalb Sie unter der Depression leiden, dann heißt die Antwort auf Was hilft gegen Depressionen: Die Analyse.
Gezielt wird im Unterbewusstsein und der Vergangenheit gesucht. Durch tiefen Gespräche gelangt der Therapeut an Ihre verborgenen Ängste sehr dicht heran. Wenn diese gefunden wurden, dann kann man sie beheben. Um Ihnen bis dorthin einen entspannten Ablauf des Tages zu bieten, werden Ihnen bei Bedarf unterstützende Medikamente verabreicht. Diese werden später, wenn Dein wunder Punkt geheilt wurde wieder abgesetzt.

Eine Alternative wäre die Hypnose. Durch ihr gelangt der Praktiker direkt in das Unterbewusstsein. Er kann Ihnen bei den Sitzungen durch die Hypnose Ängste nehmen und diese später in Gesprächen aufarbeiten.

Doch der erste Schritt wird immer die Selbsterkenntnis sein. Seien Sie ehrlich zu sich selbst. Dann werden Depressionen bald geheilt werden können.

Was ist vegane Ernährung?

Über Geschmack lässt sich bekanntlich streiten, somit auch über die Art der persönlichen Ernährung. Manche lieben viel Fleisch, manche bevorzugen Gemüse, wieder andere genießen oft süße Mehlspeisen. Abgesehen von den vielen Allergien, die in den letzten Jahren entstanden sind, kann jeder das essen was er mag. Neben den religiösen Vorgaben beim Essen wie Halal und Koscher gibt es Menschen, die bestimmte Vorlieben haben. Diese basieren auf verschiedenen Gründen, wie unter anderem eine ethische Gesinnung oder weil es für die Gesundheit besser ist. Dazu zählen das vegetarische sowie das vegane Essen. Davon hören wir immer wieder. Vegetarisch können inzwischen fast alle erklären, nämlich fleisch- und fischlos. Doch was genau ist eigentlich Vegan?

Definition Vegan

Wer sich vegan ernährt, verzichtet auf komplett alles, was vom Tier stammt. Er ernährt sich ausschließlich von pflanzlichen Lebensmitteln. Somit verzichten Veganer auf Fisch, Fleisch, Eier, Milch- und Milchprodukte und auf Honig. Die meisten Veganer ernähren sich so speziell, weil ihnen der Tierschutz am Herzen liegt, sie möchten nicht am Leid der Tiere profitieren. Einige andere Gründe sind unter anderem eine langfristige gesunde Ernährung oder kurzfristig, um überflüssige Pfunde zu verlieren. Und dann gibt es noch die dritte Gruppe von Veganern, denen das Thema Umweltschutz am Herzen liegt. Sie erwarten durch ihr Handeln positive Ergebnisse auf das Klima und die allgemeine Situation der Welternährung.

Ist man von Geburt an vegan?

Ein klares Nein. Der Mensch ist ein Allesesser. Das war in der Zeit der Neandertaler sogar überlebenswichtig, denn ausschließlich mit Pflanzen und Beeren hätten die Frauen ihre Männer und Kinder nie ernähren können. Damals haben die Neandertaler fast überwiegend Fleisch gegessen, im Lauf der Jahre sind wir Menschen zu einer Art Mischkost umgestiegen. Das heißt, wir essen tierische und pflanzliche Kost zu gleichen Teilen. Auch unsere geistige Weiterentwicklung brachte viele Vorteile in der Ernährung.

So haben wir zum Beispiel gelernt, das frisch gepflückte Obst oder Eier nicht mehr direkt von der Hand in den Mund zu stecken. Wir haben verschiedene Zubereitungsarten gelernt. Viehzucht und Ackerbau brachten weitere Vorteile mit sich, dazu zählen die Milchwirtschaft, Gewinnung von Wolle und das Anbauen von Getreide. In der Zeit unserer ersten Vorfahren war das Essen natürlich noch sehr viel fettiger und reichhaltiger an Kohlenhydraten. Das war für die männlichen Jäger sehr wichtig, da sie oft tage- und wochenlang auf Jagd waren.

Doch je mehr wir uns zivilisierten und sich die äußeren Umstände und das Klima änderten, desto weniger Bewegung hatten wir. Die Industrialisierung sorgte im 19. Jahrhundert nicht nur für viele Erleichterungen in der Arbeitswelt, sondern auch für ein Überangebot an Lebensmitteln. Besonders Fleisch, Zucker und Produkte aus Weißmehl gab es im Überfluss. Das führte zu einseitiger Ernährung, was in gesundheitlichen Problemen endete. Mit der Entstehung vieler Allergien wie Histamin- und Glutenunverträglichkeit, Allergien bei Nüssen oder bestimmter Obstsorten begannen viele Menschen umzudenken. Teilweise waren sie durch ihre Erkrankungen gezwungen, ihre Ernährung umzustellen. Ende des 20. Jahrhunderts begann ein großes Umdenken.

Es wurde wieder mehr Sport getrieben, bewusst auf die Ernährung geachtet und erste Denkansätze bezüglich des Klimawandels ergaben sich. Fettleibigkeit und Krankheiten wie Diabetes gingen zurück. Viele Menschen entschieden sich bewusst, bewusster zu essen. Vegetarisches Essen wurde immer beliebter, nicht lange darauf gab es die ersten Veganer. Sich vegan zu ernähren ist somit eine bewusst persönliche Entscheidung, ein Lebensstil. Aber natürlich kann man sagen, dass Kinder von Veganern quasi vegan „geboren“ werden, da sie durch ihre Eltern keine anderen Ernährung kennen.

Ist vegan automatisch naturbelassen?

Nein, leider nicht. Vegane Kost ist nur dann wirklich naturbelassen, wenn keine künstlichen Ersatzprodukte im Essen enthalten sind. Die veganen Lebensmitteln bestehen nämlich aus Ersatzprodukten für Fleisch, Milch, Butter, Käse und Fisch. Diese müssen von der Lebensmittelindustrie aufwändig hergestellt werden. Oft werden hierfür bestimmte Aromen verwendet. Dazu gehören Konservierungs-, Farb- und Zusatzstoffe.

Für wen ist vegane Kost geeignet?

Wer sich vegan ernähren möchte, darf dies gerne tun. Eine Umstellung der Ernährung ist jederzeit möglich. Wer sich auf einen komplett neuen Lebensstil einlässt, wird gut als Veganer durchs Leben kommen. Am einfachsten ist es für alle die, die vorher bereits viel Vollkornprodukte gegessen oder sich generell vollwertig ernährt haben. Für Vegetarier ist eine Umstellung auf vegan am leichtesten. Allerdings ist vor der Umstellung ein Blick auf die persönlichen Lebensumstände wichtig. Wer sich vegan ernähren möchte, sollte unbedingt mindestens jedes halbe Jahr einen Check bei seinem Hausarzt durchführen. Dieser kann rechtzeitig einen Vitaminmangel feststellen oder eine Fehlfunktion der Schilddrüse bemerken. Schwangere und stillende Mütter dürfen sich nicht vegan ernähren. Wenn sie es doch tun, ist eine Zusammenarbeit mit dem Gynäkologen zwingend. Dann nämlich braucht die Schwangere Medikamente, die bestimmte Stoffe ersetzen, die in der veganen Ernährung fehlen.

Das im Bauch heranwachsende Leben benötigt Nährstoffe und Spurenelemente, und das in hohen Mengen. Eine vegane Ernährung kann das nicht garantieren. Das ungeborene Kind kann durch Unterversorgung dieser wichtigen Nährstoffe schwere Schäden davon tragen. Somit ist es gut, wenn Schwangere wenigstens während der Schwangerschaft und Stillzeit auf vegetarische Kost umsteigen. Auch bei Kindern ist Vorsicht angebracht, was vegane Ernährung betrifft. Natürlich kann Kindern vegane Ernährung nah gebracht werden, doch für eine gute Entwicklung ist es wichtig, dass mindestens zweimal die Woche Fleisch und Milchprodukte oder zumindest vegetarische Kost auf dem Speiseplan stehen. Sind die Kinder dann Jugendlich und fertig in ihrer Entwicklung, kann komplett auf vegane Kost umgestiegen werden.

Wie ist es bei Diabetes?

Diabetiker können sich durchaus vegan ernähren, wenn sie ein paar Punkte beachten. Diabetiker sollten darauf achten, keine Kohlenhydrate zu sich zu nehmen, die schnell in die Blutbahn gehen. Dazu zählen Zucker und Weißbrot. Daher eignen sich für vegane Diabetiker besonders Vollkornprodukte, viel Gemüse und Lebensmittel aus Soja. Es kann passieren, dass sich im Laufe einer längeren veganen Ernährung die Blutfettwerte bessern sowie eine Normalisierung des Gewichts eintritt. Das ist vorteilhaft, da dadurch in Absprache mit dem Arzt Medikamente oder Insulin gespart beziehungsweise reduziert werden kann. Das gilt jedoch nur für Patienten mit Diabetes Typ 2. Patienten mit Diabetes Typ 1 müssen trotz veganer Ernährung sämtliche Therapien mit Insulin und Spritzen einhalten.

Generell gilt, wer seine Ernährung auf vegan umstellen möchte, sollte vorher einen Termin mit seinem Hausarzt vereinbaren. In den meisten Fällen wird er grünes Licht geben, wenn die Gabe von bestimmten Vitaminen gewährleistet ist.

Vegan für Anfänger

Vegan kann man sich auf zweifache Weise ernähren. Zum einen mit Ersatzprodukten für Fleisch, Fisch, Milch und Eiern. Außerdem ernähren sich Veganer von viel Gemüse, Körnern und Vollkornprodukten. Meistens werden beide Arten gemischt, so wie bei einer herkömmlichen Mischkost. Rezepte gibt es reichlich, Lebensmittel auch. Niemand muss verhungern, nur weil er sich vegan ernährt. Zunächst sollten Einsteiger verschiedene Rezepte ausprobieren, um im wahrsten Sinne auf den Geschmack zu kommen. Nur durch Ausprobieren kann man lernen und herausfinden, was einem schmeckt und was nicht. Inzwischen erhält man vegane Produkte nicht nur mehr in Reformhäusern oder Bioläden.

Viele Supermärkte, Discounter und Drogerien bieten ebenfalls eine große Auswahl an veganen Produkten. Hauptzutat bei den Milchprodukten wird Soja sein, als Fleischersatz bietet sich oft Tofu an. Aber auch Mandel- oder Hafermilch schmeckt als Milchersatz sehr lecker. Egal, für welches vegane Essen man sich entscheidet, wichtig beim Kochen ist: Ordentlich würzen und gut anbraten, dabei nicht am Öl sparen. Es gibt viele Varianten von Marinaden, die man mit Knoblauch, Zwiebeln oder Gewürzmischungen mixen kann. Goldgelb angeröstet schmeckt veganes Essen besonders gut. Wer mal statt Tofu einen anderen Fleischersatz essen möchte, probiert Seitan. Seitan ist fleischartiger , kräftig im Geschmack und besteht aus Weizeneiweiß. Es braucht lediglich klein geschnitten und gebraten werden.

Folgende Grundnahrungsmittel benötigen Veganer:

Dosentomaten, Kichererbsen, Hülsenfrüchte, Brokkoli, Grünkohl
Jodsalz, vegane Margarine oder Reformmargarine, Oliven- und Rapsöl
Kartoffeln, Reis, Brot, Nudeln aus Hartweizen ohne Ei, Müsli, Nussmischung
Obst und Gemüse ganz verschieden je nach Geschmack
Sojagetränke mit Vitaminen und Calcium, Joghurt aus Soja

Wer sich aus der Apotheke noch regelmäßig mit Multivitaminprodukten versorgt, kann sich unbesorgt vegan ernähren.